Johann Wolfgang von Goethe (geboren am 28. August 1749 in Frankfurt am Main [Deutschland] – gestorben am 22. März 1832 in Weimar, Sachsen-Weimar) war ein deutscher Dichter, Dramatiker, Romancier, Wissenschaftler, Staatsmann, Theaterdirektor, Kritiker und Amateurkünstler, der als der größte deutsche Literat der Moderne gilt.

Goethe ist die einzige deutsche Literatengröße, deren Bandbreite und internationales Ansehen denen der bedeutendsten deutschen Philosophen (die sich oft auf seine Werke und Ideen stützten) und Komponisten (die seine Werke oft vertont haben) gleichkommen. In der Literaturkultur der deutschsprachigen Länder nimmt er eine so dominante Stellung ein, dass seine Schriften seit dem Ende des 18. Jahrhunderts als „klassisch“ bezeichnet werden. Aus europäischer Perspektive erscheint er als der zentrale und unübertroffene Vertreter der Romantik im weitesten Sinne. Man könnte sagen, dass er in derselben Beziehung zur Kultur der Epoche steht, die mit der Aufklärung begann und bis heute andauert, wie William Shakespeare zur Kultur der Renaissance und Dante zur Kultur des Hochmittelalters. Sein Faust ist, obwohl er in geeigneter Bearbeitung hervorragend für die Bühne geeignet ist, auch Europas größtes Langgedicht seit John Miltons Paradise Lost, wenn nicht sogar seit Dantes Göttlicher Komödie.

Goethe war ein Zeitgenosse von Denkern wie Kant, Herder, Fichte, Schelling, Hegel, Wilhelm und Alexander von Humboldt, die eine intellektuelle Revolution durchführten, die die Grundlage für das moderne Denken über Religion, Kunst, Gesellschaft und das Denken selbst bildet. Er kannte die meisten dieser Menschen gut, förderte die Karrieren einiger von ihnen, propagierte viele ihrer Ideen und brachte seine Reaktion darauf in seinen literarischen Werken zum Ausdruck. Das Zeitalter, zu dessen Entstehung sie beitrugen, war geprägt von der Idee der Freiheit und der individuellen Selbstbestimmung, sei es im intellektuellen und moralischen Bereich oder in der praktischen Politik – das Zeitalter sowohl des deutschen Idealismus als auch der amerikanischen und französischen Revolution. Wenn es ein einziges Thema gibt, das sich durch Goethes umfangreiches und vielfältiges literarisches Werk zieht, dann ist es seine Reflexion über Subjektivität – seine Darstellung, wie wir auf immer neue Weise unser Selbst, die Welt, in der wir leben, und den Sinn unseres Lebens gestalten. Er zeigt aber auch, wie wir, ohne diese selbst geschaffene Welt zu verlassen, ständig mit der Realität der Dinge kollidieren. Letztendlich, so glaubt Goethe, ist diese Realität uns nicht fremd oder feindlich gesinnt, denn was auch immer sie ist, wir – und unsere Erfahrungsfähigkeit – stammen letztlich auch aus ihr hervor. Goethe nennt sie daher Natur, aus der wir geboren sind.

Aufgrund seiner ungewöhnlich unabhängigen persönlichen Umstände konnte Goethe die Folgen der intellektuellen Revolution als freier Mann ohne traditionelle religiöse oder soziale Bindungen durchleben. (Seine herausragende gesellschaftliche und politische Stellung verdankte er seiner mehr als 50-jährigen Freundschaft mit Herzog Karl August, aber er hätte, wenn er sich anders entschieden hätte, auch ein wohlhabender Anwalt und Geschäftsmann in seiner Heimatstadt Frankfurt sein können.) Er führte ein langes und produktives Leben, in dem seine Energie und Originalität nie nachließen. Alle, die ihn kannten, waren sich einig, dass er ein intensiver und unheimlich faszinierender Mensch war, und ein Teil des Geheimnisses seiner Faszination lag darin, dass er sich ständig veränderte: Man nannte ihn ein Chamäleon oder einen Proteus oder einfach nur inkonsequent. Insbesondere seine Schriften zeugen von einem bemerkenswerten, aber meist diskret formulierten Bewusstsein für den sich ständig wandelnden Charakter der menschlichen Sexualität. Seine Öffentlichkeit wusste nie, was er als Nächstes tun oder schreiben würde: Keines seiner Werke gleicht dem anderen – er wiederholte sich nie wesentlich. Dennoch blieb er seinem Herzog, seiner Frau, Weimar (seiner Wahlheimat), seiner Ablehnung des Christentums und seiner literarischen Berufung treu. Die Anziehungskraft seiner Schriften, die mit der Zeit nicht nachgelassen hat, liegt vielleicht in der außergewöhnlichen Kraft der Persönlichkeit, die sie ausstrahlen, in der Gewissheit, die sie vermitteln, dass all ihrer Vielfalt eine unausgesprochene Einheit zugrunde liegt, und in dem Versprechen, das sie zu bieten scheinen, die geheime Natur des Menschen zu enthüllen.

Goethe war ohne allen Zweifel ein hoch begabter Dichter, gleich begabt in Prosa und Poetik.
Seine Werke dürfen und sollen hier nicht im Wert gemindert werden, wenn auch einiger [SIC!] Werke nur mittelmäßigen Charakter haben, was in früheren Jahrzehnten die Goetheverehrung und die Goetheforschung weniger gerne hörten.
Aber Goethe war als Mensch nicht der wertvolle und bewundernswerte Mann, wie man ihn
gerne parallel zu seiner dichterischen Begabung hochstilisiert hat. Einige weniger
bewundernswerte Facetten seines Wesens/Charakters sollen nachfolgend angedeutet werden.
Goethe hatte die Eigenschaft, die viele Stars, Schauspieler und Politiker besitzen, sich in
Gegenwart anderer Menschen sofort bewusst zu sein, dass jeder einzelne einen gewissen
Eindruck und eine gewisse Wirkung auf andere Menschen ausübt. Und er hat diese permanente Bewusstheit dazu benutzt, sich anderen gegenüber so zu verhalten, wie er gesehen und erlebt werden wollte. Man könnte ein solches Bewusstsein als ein permanentes PR-Bewusstsein oder auch Inszenierungsbewusstsein bezeichnen. Und er war Zeit seines Lebens bemüht, den Eindruck, das Bild von sich zu vermitteln bzw. zu hinterlassen, das er von sich jeweils wünschte. D.h. er besaß eine überdurchschnittliche Inszenierungsfähigkeit. Er inszenierte in seinen ersten Jahren in Weimar einen Werter-Kult, er inszenierte im Alter die „Audienzen“ bei ihm. Er inszenierte seine verschiedenen Rollen gegenüber dem jungen Herzog, gegenüber Charlotte von Stein, gegenüber Schiller, usw. Dabei variierte er seine PR-Bemühungen, seine Inszenierung je nach den Personen und Gruppen, mit denen er in Kontrakt war, d.h. er inszenierte sich unterschiedlich, „spielte“ unterschiedliche Rollen, die das Goethebild durchaus verwirren konnten/ können. Hinter welcher Inszenierung erscheint nun der eigentliche Goethe?
Diese Inszenierungsfähigkeit ist neben seiner rein dichterischen Leistung die zweite große
Leistung Goethes, nämlich zielstrebig ein Goethebild aufgebaut zu haben, das über ein
Jahrhundert die Vorstellungen der Gebildeten prägte. Erst allmählich und mit großen
Unsicherheiten, Zweifeln und Widerständen ist diese „here“ Goethebild aufgebrochen worden.

  • Goethe trug in sich zwei deutlich unterschiedliche Persönlichkeitsebenen, die er jeweils
    umsetzte bzw. auslebte. Einmal war es eine teilweise erstaunlich niedere Persönlichkeitsebene,
    z.B. in seinem Umgang in jeder Beziehung mit Christiane Vulpius erkennbar, und dann eine
    hohe idealistische Ebenen, die er besonders in seinen Werken dichterisch gestaltete. Die hohe
    Ebene könnte dabei eine Wunsch-vorstellung gewesen sein, wie er gerne sein wollte.
  • Goethe war ehrgeizig in Beziehung auf gesellschaftliche Rollen, Ämter, Besitz, Rang und Anerkennung und war auch eitel. Er bekannte sich offen dazu. Wenn er in einer Gesellschaft war, wollte er Mittelpunkt sein. Den Doktortitel legte er sich zu, ohne ihn erworben zu haben. Als Minister betrieb er eine Ämterhäufung, die ihn nach einigen Jahren überfordern musste. Er beanspruchte großzügige finanzielle Unterstützung von Seiten seiner Eltern und des Herzogs. Ohne Skrupel ließ er sich vom Herzog 2 Häuser schenken, das Gartenhaus und das Haus in der Stadt.
  • Goethe verlangte von seinen Verlegern hohe, besser überhöhte Honorare und ließ sich auch gern überhöhte Honorare von Schiller für die Horen-Beiträge zahlen. Gleichzeitig war er so geizig, seine Frankfurter Bürgerschaftsrechte wegen kleinerer Dauerbelastungen aufzugeben. Und den meistens in knappen finanziellen Verhältnissen lebenden Schiller hat er nie unterstützt, obwohl er die Mittel dazu gehabt hätte.
  • Ihm wurde oft vorgeworfen, auch von Schiller, egoistisch zu sein. Auch dazu hat er sich in einer gewissen Ausprägungsform (typisch Goethe-geschönt) bekannt, nämlich man solle alle Möglichkeiten zur völligen Entwicklung der eigenen Persönlichkeit nutzen und dann erst von einer Position der Stärke aus anderen zu helfen. Anders ausgedrückt kann man es so formulieren, dass Goethe keine Bedenken und Rücksichten kannte, wenn es um die Realisierung seiner Ziele und wünsche ging. Das kann man z.B. bei seinen Liebschaften erkennen, wo er teilweise gegenüber den Ehepartnern seiner „Schwärme“ keine Hemmungen kannte (s. Frau von Stein, Marianne von Willemer).
  • Goethe war auch stolz und zwar in der Ausprägung, dass er stolz auf seine dichterischen Leistungen und seine politischen Verdienste war. Aber als dünkelhaft wurde er von seiner Umgebung nicht beschrieben.
  • Goethe hatte eindeutig bereits als junger Mann ein erstaunliches Charisma, eine faszinierende Wirkung auf andere. Friedrich Heinrich Jakobi verherrlichte den jungen Dichter Goethe bereits kurz nach dem Erscheinen des Werthers als ein echtes Naturereignis. „Je mehr ich’s überdenke, desto lebhafter empfinde ich die Unmöglichkeit, dem, der Goethe nicht gesehen noch gehört hat, etwas Begreifliches über dieses außerordentliche Geschöpf Gottes zu schreiben. Goethe ist…Genie vom Scheitel bis zur Fußsohle; ein Besessener, füge ich hinzu…“.

Und dann muss noch eine überempfindliche Seite in Goethes Wesens gegenüber allem Unästhetischen, gegenüber Krankheit und Tod angesprochen werden. Dieses Merkmal scheint er von einer [SIC!] Mutter geerbt zu haben, aber es war bei ihm erheblich stärker ausgeprägt. Dieser kleinlichsten Flucht vor dem Unangenehmen und Unästhetischen opferte Goethe gnadenlos-egoistisch jegliches tätige Mitgefühl anderen gegenüber in Notsituationen. Er selber aber erwartete bei seinen vielen Unpässlichkeiten und hypochondrischen Ängsten Rücksichtnahme und rasche und wirksame Hilfe von Seiten seiner Umgebung. Goethe entschuldigte diese seine Wesensseite leichten Herzens mit seiner künstlerischen Natur. 1815 rechtfertigte er sich Kanzler Müller gegenüber so: Er werde „hässliche Eindrücke nicht wieder los…Ich bin hinsichtlich meines sinnlichen Auffassungsvermögens so seltsam geartet, dass ich alle Umrisse und Formen aufs schärfste und bestimmteste in Erinnerung behalte, dabei aber durch Mißgestaltung und Mängel mich aufs lebhafteste affiziert finde. Wie könnte ich mich über diese oft peinliche Eigentümlichkeit ärgern, da sie mit anderen erfreulichen Eigenschaften meiner Natur innigst zusammenhängt? Denn ohne jenes scharfe Auffassungs- und Eindrucksvermögen könnte ich ja auch nicht meine Gestalten so lebendig und scharf individualisiert hervorbringen“. Als z. B. seine Schwiegertochter Ottilie einmal vom Pferd stürzte und ihr Gesicht von Wunden entstellt war, verbot Goethe ihr, ihm so zu Gesicht zu kommen. „…um sich keinen unangenehmen Eindruck zu machen, ließ er ihr sagen, dass er sie erst sehen wolle, wenn sie hergestellt sein würde…“.

Über Goethes reales erotisch-sexuelles Leben weiß man nur wenig Konkretes, überwiegend nur
das, was er selber der Nachwelt überlassen wollte. Denn neben seinem biografisch- dichterischen Bekenntnisdrang war bei Goethe gleichzeitig der feste Wille vorhanden, das
eigene reale Ich zu verbergen. Das führt zwangsläufig zu Vermutungen und wissenschaftlichen
Konstruktionsversuchen.
Besonders intensiv hat sich der 1938 in die USA emigrierte österreichische Psychoanalytiker
Kurt R. Eissler mit der Psyche und besonders mit der erotisch-sexuellen Seite in Goethes
Natur beschäftigt. Er hat sich dabei hauptsächlich auf diejenigen Quellen gestützt, die Goethe
hinterlassen hat, seine Werke und Briefe. Aber das sind ja zum größten Teil sorgsam gefilterte
Relikte. Eissler kam aus diesem Quellenbestand zu dem Ergebnis, dass Goethe an erheblichen
Verdrängungen gelitten hat, dass eine homosexuelle Komponente eventuell in ihm mitschwang und dass er erstmals auf seiner Italienflucht mit 39 Jahren wirklichen sexuellen Verkehr mit einer Frau hatte, dass aber Goethe nur eine Frau von geringem sozialem Stand mit geringer Bildung und niederen Umgangsformen mit offener Sexualität lieben konnte. Wie viel an sexueller Leidenschaft in seinen Beziehungen zu anderen Frauen auch sonst bei Goethe
vorhanden gewesen sein mochte, sie führte vor Christiane nicht zu einer genitalen Vereinigung. Bis dahin habe Goethe an einer psychisch bedingten Impotenz gelitten. Aber dieser umfangreiche Versuch einer Psychoanalyse hat die Schwäche, dass Eissler überwiegend
nur die gefilterten Quellen benutzte, die Goethe der Nachwelt hinterlassen hat und dass Eissler
vielleicht zu phantasievoll Dasjenige in Goethes Sexual-Psyche hineininterpretiert hat, was er
als Freudianer vermutete. Man sollte einfachere, aber trotzdem unübliche Zusammenhänge weiter verfolgen. Das erfolgt hier unter dem Kapitel „Goethe und Herzog Karl August“.

Für die Frauen galt Goethe, wie der berühmte Modearzt und Aufklärer Johann Georg Zimmermann berichtete, als „der schönste, lebhafteste, ursprünglichste, feurigste, stürmischste, sanfteste, verführerischste und gefährlichste Mann“ weit und breit. Dieser Ruf kam nicht von ungefähr, denn weder er noch sein Herzog standen im Ruf, Keuschheit für eine Tugend zu halten. Inwieweit ein Mann mit solch einer Wirkung auf die Frauen in der Realität lange Jahre ein so gehemmte Mann gewesen sein soll, wie sich Goethe selber darstellte, ist schwer nachvollziehbar.

Im Umgang mit Mädchen/Frauen war Goethe aber zu wirklicher Liebe und Fürsorge Zeit seines
Lebens nicht fähig. Er war auch darin ein ausgesprochener Egoist. Schon als früher Student ist
belegt, dass er ständig Liebeleien anfing, sich mit den Gefühlen von Frauen umgab. Das hat er
bis ins hohe Aller [SIC!] beibehalten. Welche Absichten und Freuden er jeweils dabei hatte, ist differenziert zu sehen. Teils hat er sich wirklich immer wieder neu verliebt, teils hat er vermutlich ständige Liebeleien als seinem Stande angemessen empfunden, teils scheint er es
genossen zu haben, mit den Gefühlen von Mädchen und Frauen zu spielen, manchmal hat er
Frauen regelrecht mit schriftlichen und sicher auch mündlichen Liebesbeteuerungen ernsthafte Hoffnungen gemacht und sich dann abrupt brutal von ihnen getrennt, manchmal hat er wirklich an ernsthafte Beziehungen gedacht, aber dann immer wieder Angst vor dem Verlust
seiner Ungebundenheit gehabt.
Diese Angst vor dem Verlust seiner Ungebundenheit war bei ihm besonders ausgeprägt. Er
brauchte im Grunde nur ein Mädchen/eine Frau für seine jeweilige Gefühlswelt und für seine
begrenzten Empfindungen, hat aber seine beschränkten Beziehungsabsichten in seinen Briefen
und Gedichten dann dichterisch überhöht und mit einem Glanz versehen, den sie nicht
verdienten. Wie herzlos hat er sich von Friederike Brion aus Sesenheim verabschiedet, wie oft
hat er der verheirateten Frau Charlotte von Stein innige Zuneigung und den Wunsch nach
dauerhaftem Beisammensein vorgespielt. Dann nach vielen Jahren des innigen Kontaktes hat
er kühl die Beziehung beendet. Häufig ließ er verstörte/gebrochene Mädchen/Frauen zurück.
Und seine spätere (sehr spät geheiratete) Frau, Christiane Vulpius, war in Wirklichkeit nie
mehr als eine legitimierte Angestellte und Mätresse, die er regelmäßig monatelang mit dem
gemeinsamen Sohn alleine ließ.

Seine spezielle erotisch-sexuelle Seite hat die offizielle Forschung immer vorsichtig umgangen
und sich auf Goethes eigene vorsichtige und geschönte Darstellungen verlassen. Dass er sich
als Student und Mann mit derart vielen Liebeleien und Freundschaften in einer Zeit, in der die
höheren Kreise eine recht lockere Praxis gegenüber der Sexualität hatten, dass er sich bei
seinen erotisch-aben-teuernden Ausflügen mit seinem befreundeten Herzog Karl-August
letztlich immer nur mit der geistig-seelischen Ebene begnügt hat, ist schwer glaubhaft. Ein
Berichterstatter aus Weimar schrieb: „Der Herzog läuft mit Göthen … auf den Dorfern herum
… und genießet brüderlich einerlei Mädchen mit ihm… (Friedenthal, S. 191).

Quellen (zuletzt abgerufen am 08. Februar 2026):

Bildquellen:

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